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Arnold Vogt
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Arnold Vogt, Aida Kruze, Dieter Schulz (Hg.)
Wandel der Lernkulturen an Schulen und Museen. Paradigmenwechsel zwischen Schul- und Museumspädagogik
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Dieter Schulz, Zur Einführung
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Das vorliegende Buch ist in seiner differenzierten Struktur von Professor Dr. Arnold Vogt noch persönlich konzipiert worden. Es war ihm gleichsam ein Herzensanliegen, das Manuskript noch zu seinen Lebzeiten abzuschließen, was ihm aufgrund einer heimtückischen Krankheit leider nicht mehr vergönnt war. Der von ihm gewählte Titel »Wandel der Lernkulturen an Schulen und Museen« darf deshalb als thematisches Vermächtnis gewertet werden. Der Sammelband repräsentiert das Lebenswerk von Arnold Vogt, der sich mit seinen Arbeiten um die wissenschaftliche Fundierung der Museumspädagogik als eigenständige Disziplin innerhalb des breiten Spektrums pädagogischer Teilwissenschaften auf nationaler und internationaler Ebene hohe und beispielhafte Verdienste erworben hat. Dabei ging es ihm u. a. stets um eine auf Dialog basierende Partnerschaft und Vernetzung der Museumspädagogik mit der Schulpädagogik.
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In 22 Einzelbeiträgen wird von namhaften Vertretern der Museums- und Schulpädagogik das spezifische Verhältnis in den jeweiligen Besonderheiten analysiert und vermessen. Hierzu nimmt Arnold Vogt eine Zweiteilung vor: in Teil 1 wird von acht Autoren das Verhältnis von »Museen und Schule heute« diskutiert. In Teil 2 werden unterschiedliche Vermittlungskonzepte dargelegt, die einen äußerst informativen Einblick in die Praxis geben.
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Einleitend klärt Arnold Vogt mit der Fragestellung von »Kooperation oder Konfrontation?« die historische und aktuelle Diskussion zum Verhältnis von Schulen und Museen ab. Die Ausführungen belegen sein Detailwissen sowohl um die Eigenständigkeit als auch um das innere Spannungsverhältnis zwischen den beiden Teildisziplinen der Pädagogik. Dass bei allen Kooperationserfordernissen inhalts- und sachbezogene Grenzen zu beachten sind, leitet sich u. a. aus dem »Eigensinn und der Fremdheit« der musealen Exponate ab. Arnold Vogt sieht eine beachtliche Barriere in der »ding- und ausstellungssprachlichen Kommunikation, die für das Verständnis der Museumsausstellung so wichtig ist, ansonsten aber in der überwiegend verbalsprachlich geprägten Gesellschaft ungewöhnlich und fremd bleibt«. Die Vermittlungsbrücke wird schließlich über die Schulpädagogik geschlagen, welche die Kinder und Jugendlichen nicht nur »sehen lernt«, sondern vor allem zur Urteils-und Kommunikationskompetenz zu führen hat.
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Während Arnold Vogt seine Analysen und Reflexionen aus der spezifischen Sicht des Museumspädagogen formuliert, diskutiert Bernd Schönemann in seinem Beitrag das »Museum als Lernort« ... 
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Mit der Darstellung der Biographie und der Zusammenstellung der Veröffentlichungen (in Auswahl) bringt Alois Verheyen in einer Würdigung die Person Professor Dr. Arnold Vogt nochmals in eine liebenswerte Nähe. Es ist der Charakterisierung unstrittig zuzustimmen: »Arnold Vogt — Nestor der Museumspädagogik«.
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